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RA Zita Gütermann
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Seit Beginn meiner Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bin ich als gesetzliche Betreuerin und Verfahrenspflegerin tätig und vertrete damit die Interessen verschiedener Betroffener, die aufgrund von Krankheiten bzw. Behinderungen nicht in der Lage sind, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln.
Niemand ist davor sicher, dass er plötzlich durch einen Unfall oder im Verlauf einer Krankheit längere Zeit oder für immer Entscheidungen nicht mehr oder nur eingeschränkt treffen kann.

Für diesen Fall ist es wichtig rechtzeitig Vorsorgeregelungen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Organspendeerklärung oder Testament zu treffen.

In diesem Zusammenhang berate ich Sie gerne z.B. bei folgenden Fragen:

  • In welcher Form sollte eine Patientenverfügung gestaltet sein?
  • Wo sollte eine Patientenverfügung aufbewahrt werden?
  • Welche Lebensbereiche deckt eine Vorsorgevollmacht ab und welche Auswirkungen hat sie?
  • Wer soll als Bevollmächtigter bestimmt werden?
  • Was gilt, wenn der Bevollmächtigte vorher verstirbt?
  • Wann muss eine Vorsorgevollmacht beim Notar errichtet werden?
  • Wozu benötige ich eine Betreuungsverfügung und welche Formalien gelten hier?
  • Welche Vorteile bietet eine Vorsorgevollmacht gegenüber einer Betreuungsverfügung?

Gerne bin ich Ihnen bei der Formulierung von Vorsorgeregelungen behilflich oder informiere Sie über das gerichtliche Betreuungsverfahren.

Wie verläuft das gerichtliche Verfahren?

  1. Eine Betreuung kann beim Vormundschaftsgericht (VG) angeregt werden.
  2. Die Betreuungsbehörde erhält vom VG den Auftrag, die tatsächliche Betreuungsbedürftigkeit festzustellen.
  3. Ein Mitarbeiter der Behörde macht sich beim Hausbesuch ein Bild von der momentanen Lebenssituation des Betroffenen und berät mit den Angehörigen, ob noch andere Hilfsmöglichkeiten bestehen, insbesondere durch soziale Dienste. Solche Hilfen sind vorrangig.
  4. Es wird auch nach bestehenden Vollmachten gefragt und ob jemand aus der Familie oder Verwandtschaft bereit und in der Lage ist die Betreuung zu übernehmen.
  5. Im einem Sozialgutachten teilt die Betreuungsbehörde dem VG dann mit, ob sie eine Betreuung für notwendig hält und wenn ja, für welche Aufgabenbereiche und sie schlägt auch bereits einen Betreuer vor.
  6. Es wird ein fachärztliches Gutachten erstellt (die Untersuchung erfolgt in der Regel bei dem Betroffenen zuhause). Das Gutachten wird dem Richter des VG vorgelegt.
  7. Dann wird der Betroffene vom Vormundschaftsrichter persönlich angehört (im Gericht oder zuhause).
  8. Anhand der zwei Gutachten und seines persönlichen Eindrucks entscheidet der Richter ob die Betreuung notwendig ist oder nicht.
  9. Erst dann wird ein Betreuer bestellt. Der Betreuer erhält einen Betreuerausweis, der ihn als rechtlichen Betreuer legitimiert.



Bei Anfragen erreichen Sie mich telefonisch unter:

Telefon: 089 - 680 95 770
Telefax:
089 - 122 88 216